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Greenwood Magnetics ATEX

Die ATEX-Richtlinie

Die ATEX Richtlinie 2014/34/EU ist eine Richtlinie der Europäischen Union (EU) zur Erleichterung des freien Handels innerhalb der EU mithilfe einer Angleichung technischer und rechtlicher Vorschriften in den Mitgliedstaaten für Produkte, deren Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen vorgesehen ist. Ihr Vorgänger war die Richtlinie 1994/9/EG, die 1996 in Großbritannien mittels Vorschrift „Equipment and Protective Systems intended for Use in Potentially Explosive Atmospheres“ (EPS) eingeführt wurde.

Die ATEX-Richtlinie legt einheitliche Anforderungen und Verfahren für Produkte fest, die zum ersten Mal auf dem EU-Markt eingeführt werden. Sie umfasst Geräte und Schutzsysteme, die in Bereichen verwendet werden, in denen möglicherweise brennbare Gase, Dämpfe, Nebel oder Stäube vorhanden sind.

Alle Permanentmagnete von Greenwood Magnetics wurden von unabhängigen Dritten überprüft, die die Einhaltung der ATEX Richtlinie 2014/34/EU als Gerät bestätigen. Diese Produkte können in ATEX-Gefahrenbereichen mit Gas- und Staubatmosphäre (z. B. Zone 20 oder Zone 0) installiert werden und stellen keine potentielle Zündquelle dar.

Wir stellen gerne eine Europäische Einbauerklärung zur Verfügung, die bestätigt, dass unsere Produkte ATEX-Richtlinie 2014/34/EU einhalten und eine sichere Nutzung in der beabsichtigten Umgebung möglich ist.

Bereiche mit Explosionsgefahr können abhängig von der Häufigkeit der potentiellen Explosionsgefahr in verschiedene Zonen eingeteilt werden. Die Zonen 1, 2 und 3 entsprechen der jeweiligen Schutzanforderung: sehr hoch, hoch und normal.

Explosionsgefährdeter Bereich Schutzstufe des Geräts Staub (D)
Häufig bis dauerhaft Sehr hoch; sicher unter besonderen Bedingungen Zone 20 Kategorie 1D
Hin und wieder Hoch; sicher bei ausreichend vorhersehbarem Versagen Zone 21 Kategorie 2D (1D)
Unwahrscheinlich, vereinzelt von kurzer Dauer Normal; sicher im normalen Betrieb Zone 22 Kategorie 3D (1D, 2D)

Explosionsgefahr in Staubatmosphären

Eine Staubwolke jedes brennbaren Materials explodiert, wenn:

  1. die Konzentration des Staubs in der Atmosphäre innerhalb der Explosionsgrenze liegt, und
  2. eine Zündquelle mit der erforderlichen Energie vorhanden ist.

Explosionsfähige Stoffe

Ist ein fester Stoff fein zerrieben, kann sich dieser schneller und bei geringerer Energiezufuhr entzünden. Falls ein brennbarer Stoff in bestimmten Konzentrationen mit Luft vermischt oder dieser ausgesetzt ist und in einem Behälter oder Gebäude vorhanden ist, in dem eine Entzündung erfolgt, kann dies zu einer heftigen Explosion führen. Ist der Stoff nicht eingeschlossen, kann sich ein Feuerball bilden.

In der Nahrungsmittelindustrie zählen beispielsweise Mehl, Puddingpulver, löslicher Kaffee, Zucker, Milchpulver, Kartoffelpulver und Suppenpulver zu den explosionsfähigen Stäuben.

Vorkehrungen gegen die Explosionsgefahr von Stäuben

Es gibt zahlreiche allgemeine Vorkehrungen, die das Risiko einer Staubexplosion reduzieren:

  • Vermeidung statischer Elektrizität und mechanischer Funkenbildung;
  • Temperatursensoren an Maschinen;
  • Vermeidung von Staubbildung in der Arbeitsumgebung;
  • Maßnahmen gegen die Bildung von Staubwolken;
  • Minimierung des Risikos von Selbstentzündung;
  • Installation von Systemen zur Entlastung von Explosionsdrücken;
  • Verwendung ATEX-zertifizierter Sicherheitsschalter an den Geräten;
  • Installation von Magneten, um mechanische Funkenbildung zu verhindern;

Sollten Sie weitere Informationen benötigen, kontaktieren Sie uns gerne mit Ihren Anforderungen.